Model
Diana Jasiak
aus 30457 Hannover
Yasamin Nassery
aus 30659 Hannover
Marija Buryak
aus 30539 Hannover
Vanessa Mahler
aus 21745 Hemmoor
Veronika Cornell
aus 38122 Braunschweig
tiffany lukovski
aus 90419 nürnberg
michael ruzicka
aus 1150 wien
monika gschwend
aus 6005 luzern
Midori G
aus 12442 Tallinn
Sarah Mostowiec
aus 24106 Kiel
Julia Friedrich
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Vera Muratova
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Sara Birke
aus 01471 Radeburg
Anke Scheffler
aus 99817 Eisenach
Beatrice Wetzel
aus 08468 Reichenbach
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Sedcard / Online-Sedcard
Die Sedcard ist bei der Bewerbung eines Models ein unverzichtbares Werkzeug. In Modelkreisen gilt die Sedcard praktisch als Visitenkarte und Bewerbungsschreiben in Einem. Wer als Model keine Sedcard besitzt hat praktisch kaum eine Chance, für einen Auftrag gebucht zu werden. Andererseits kann eine gute Sedcard die Chancen erhöhen, für ein Fotoshooting gebucht zu werden. Alle aktiven Models, ob komplett unbekannt, etabliert oder sogar Superstar besitzen eine Sedcard, da diese die übliche und fast immer einzig akzeptierte Form der Bewerbung auf ein Fotoshooting ist. Da alle Bewerbungen von Models somit praktisch das gleiche Format haben wird die Aufmerksamkeit der Kunden klar auf das Model selbst und nicht auf die Art und Weise der Präsentation gelegt. In diesem Sinne ist die Sedcard ein Werkzeug der Kunden um sicherzustellen, dass eine unvoreingenommene Auswahl getroffen werden kann, die nicht von anderen Faktoren als dem reinen Aussehen und Erscheinungsbild der Models bestimmt werden kann.

Beispiel einer gut geführten Sedcard
Beispiel einer gut geführten Sedcard
Bei der großen Auswahl an verschiedensten Models und den konkreten Vorstellungen von Kunden ist eine genaue Vorstellung eines Models bei den Kunden unverzichtbar. Seit der Teilhaber der englischen Model-Agentur Sed-Parker, Sebastian Sed, ein bestimmtes, standardisiertes Vorstellungsformat für seine Models entwickelt hat, setzte sich dieses Format weltweit durch. Der Name Sedcard leitet sich auch nach seinem Erfinder ab. Als alternative Bezeichnungen werden auch Comp Card (besonders im englischen Sprachraum), Zedcard (aufgrund der scharfen Betonung des ‚S’ in Sedcard) sowie Sed Card, Zed Card oder Sed Karte verwendet. Letztlich bezeichnen alle diese Namen jedoch das gleiche Format der Vorstellung eines Models. Pauschal gesagt soll die Sedcard die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten sowie die Wandlungsfähigkeit eines Models darlegen und unterstreichen. Im Gegensatz zu einem Modelbook ist die Sedcard relativ kurz und mit wenigen Bildern ausgestattet.

Eine Sedcard ist im Format DIN A5 gehalten. Dabei ist es sowohl möglich, ein einfaches DIN A5 (210mm x 148mm) Format zu wählen oder es kann ein gefaltetes Blatt im DIN A4 Format benutzt werden. In den USA wird meist das analoge Format CAN P5 gewählt (215mm x 140mm). Als Grundlage für die Sedcard wird im Allgemeinen Kartonpapier verwendet, um eine längere Haltbarkeit und auch eine bessere qualitative Anmutung zu gewährleisten. Laminierung oder das Einfassen des Papiers in Cellophan wertet die Sedcard noch weiter auf, ist aber nicht zwingend notwendig. Je nach Höhe der Auflage der jeweiligen Sedcard wird entweder auf die Verwendung von Laserdruckern oder professionellen Druck (meist Offset-Druck) zurückgegriffen. Es versteht sich, dass bei höheren Auflagen generell die qualitativ höherwertigen Alternative bevorzugt werden.

Inhaltlich ist die Sedcard ebenfalls streng gegliedert. Auf der Vorderseite findet sich ein Gesichtsfoto, idealerweise mit Augenkontakt, sowie der Name des Models. Auf der Rückseite (bei einfachem A5-Format) bzw. auf den Innenseiten (bei gefaltetem A4-Format) werden bis zu 4 weitere Fotos des Models platziert, die die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten und die Wandlungsfähigkeit des Models dokumentieren sollen. Zusätzlich zu diesen Fotos werden persönliche Maße und Daten des Models sowie die Kontaktdaten des Models bzw. meist der Model-Agentur aufgelistet. Da die Auftraggeber zum Druck von Sedcards meist Agenturen sind, werden praktisch immer ausschließlich die Kontaktdaten der Agentur aufgelistet. Ziel der Fotos ist natürlich, die Kunden für das Model zu interessieren und dazu zu bringen, das Model für ein Fotoshooting zu buchen. Daher werden die besten und aktuellsten Fotos zum Einsatz auf einer Sedcard gewählt.

Die Sammlung von aktuellen Sedcards zählt durch die große Aufmerksamkeit, die auf dieses Medium gerichtet wird, zu den wichtigsten Werkzeugen von Model-Agenturen und wird daher entsprechend gepflegt. Da Kunden bei der Anfrage nach Models häufig bereits vorab spezielle Wünsche äußern, ist eine entsprechende Organisation der Sedcards unumgänglich und kann den Unterschied zwischen einer erfolgreichen und einer erfolglosen Agentur ausmachen. Auch der benötigte Aufwand zur Aussendung von geeigneten Sedcards kann durch die entsprechende Organisation erheblich verringert werden. Da Sedcards immer auch als „Work in Progress“ angesehen werden müssen, ist es ständig notwendig, neue und bessere bzw. aussagekräftigere Fotos für die Verwendung auf Sedcards zu wählen. Eine weit verbreitete Methode dis zu tun ist die elektronische Speicherung der Sedcards und die Belegung mit so genannten ‚Tags’, also stichwortartigen Bezeichnungen, nach denen im Bedarfsfall spezifisch gesucht wird.

Da sich mittlerweile auch in der Modelwelt die elektronische Kommunikation immer weiter verbreitet, sind online erhältliche Sedcards ein Thema, das immer größer werdende Aufmerksamkeit genießt. Bei entsprechender Organisation ist es sogar möglich, dass Kunden die Sedcard-Datei von Model-Agenturen selbstständig durchsuchen und somit den organisatorischen und administrativen Aufwand der Agenturen weiter vermindern während die Kunden gleichzeitig sicherstellen können, die größtmögliche Anzahl an Models zu screenen und die Models auszuwählen, die sich tatsächlich am besten für einen Speziellen Job eigenen. Natürlich wird auch die Geschwindigkeit, mit der die Models gewählt werden können bedeutend erhöht. Sedcards müssen nicht im ersten Schritt von Mitarbeitern der Agenturen ausgewählt und per Post versendet werden sondern können direkt und ohne Zwischenschritte von den Kunden betrachtet werden. Somit werden bei Agenturen Kosten in großem Maße eingespart, da weniger Personalaufwand besteht und auch bedeutend weniger Kosten für das Drucken und Versenden der Sedcards anfallen.

Trotz aller Entwicklungen im elektronischen Bereich muss man davon ausgehen, dass sich das Format der Sedcard auch weiterhin als wichtigstes und beinahe einziges Format einer Bewerbung für Models darstellt. Da das Format seit mittlerweile ca. 40 Jahren angewendet wird und mehrere Versuche erfolgreich überstanden hat, andere Formate zu etablieren, kann die Bedeutung und Wichtigkeit der Sedcard für Models, Model-Agenturen und deren Kunden kaum überbewertet werden.

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